Bülk an der Kieler Förde

Gestern zog es mich zum ältesten Leuchtturm an der Kieler Förde. Er steht dort an der westlichen Landspitze auf dem Gebiet der Gemeinde Strande und bezeichnet als Orientierungsfeuer die Zufahrt in die Kieler Förde und mit rotem Warnsektor die Untiefe Stollergrund. Er hat eine Höhe ...

... von 25,6 Meter. Er ist der älteste seiner Art in der Umgebung: Seit 1865 leuchtet er dort schon und leitet die Schiffe sicher durch die Förde. Man erkennt ihn an seinem schwarzen Band. Von dort aus bei gutem Wetter zu sehen (auch auf meinen Bildern) ist der Leuchtturm Kiel. Er steht 4 Seemeilen von der Küste entfernt mitten in der Ostsee, ist 33,5 Meter hoch und dient auch als Lotsenstation. Als ich den Bereich erreichte, waren es noch knapp zwei Stunden bis zum Sonnenuntergang. Wie man sieht, boten sich mir daher schöne Lichtverhältnisse, die ich zu nutzen versuchte.

Die zum Teil "malerische" Wasseroberfläche wurde übrigens nicht mit einem Bildbearbeitungsprogramm erreicht. Solche Bilder macht man mit einem Graufilter (auch ND-Filter genannt), den man vor das Objektiv schraubt. Dies ist ein optisches Glas, das gleichmäßig dunkel ist und damit, je nach Einfärbung, einen Teil des Lichts schluckt. Die Kamera wird dadurch u. a. zu einer längeren Belichtungszeit gezwungen. Hierdurch entsteht ein fließender Eindruck des Wassers oder eben eine malerisch seidige Oberfläche. Einziger Nachteil: Verwacklungsfrei Bilder gelingen nur mit einem Stativ.

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